02.11.2012

Radikale Poesie

"Radikale Poesie"
Frühe Arbeiten 1954 - 1962



Ausstellung vom 4. November 2012 bis 17. Februar 2013

Vernissage: Freitag, 2. November 2012, 19.00 Uhr
Kurator: Arndt Beck; Es spricht: Arndt Beck (Homepage) (Einladung zur Ausstellung)

Klassische Musik: Oleksandr Babenko | Violine, u. a.

Malerei, Glas- und Seidenmalerei. Helmut J. Psotta (Homepage)

Eine Ausstellung der Extraklasse: den 75. Geburtstag von Helmut J. Psotta feiert das studio im hochhaus mit einer nie zuvor gezeigten Schau seines Frühwerks.

Psotta wuchs im Ruhrgebiet der Nachkriegszeit auf, er musizierte, dichtete und malte schon in jungen Jahren, erlernte den Beruf des Glasmalers, studierte Malerei an der Folkwangschule Essen, wechselte zur Werkkunstschule Düsseldorf und gewann 1961, im Alter von 23 Jahren, mit seinen Glasfensterentwürfen einen renommierten internationalen Wettbewerb, der ihm den Lehrstuhl für Gestaltung an der Universität in Santiago de Chile einbrachte und ihm eine erstaunliche Entwicklung seiner künstlerischen Ausdrucksfähigkeit ermöglichte.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Psottas Schlüsselwerk: der sechsteilige Glasfensterentwurf aus dem Jahr 1961. Neben weiteren Arbeiten zeigt die Ausstellung die beeindruckend poetischen Jugendwerke „Apokalypse“,  „Seidenbilder“ und "Die verletzten Glaskönige". Eine radikale Poesie, die sich nur jenseits des Kunstmarkts entwickeln konnte und den später auch politischen Radikalismus des Künstlers H. J. Psotta erahnen lässt.
 
Psotta, Helmut J.: Der Vogel (Ruth), Gouache auf Seide (Frühe Arbeiten).



Fotos: Uwe Seibt.


   

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Jede mahl wenn ich etwas sehe von Helmut Psotta, ist gleich Frans Krijger in meine gedanke, er zu forgessen ist schwierig...

Anonym hat gesagt…

Und ich, Heleen will erzahlen meine grosse liebe Frans Krijger ist verstorbenen in 2013 prix de Rome. Pierrot Lunaire.